Französischer Wein – Die Basics

Weinweltkarte Frankreich

In Frankreich schlägt bis heute das Herz der Weinwelt. Weltweit haben Winzer und Kellermeister das französische Modell oder die Weinbaukunst einer bestimmten französischen Region zum Vorbild. Alle international bedeutenden Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot, Pinot Noir Syrah sowie Chardonnay oder Sauvignon Blanc haben ihren Ursprung in Frankreich. Französischer Wein gilt bis heute als Sinnbild kultureller Vollkommenheit.

Französische Weine sind stark vom regionalen Charakter der verschiedenen Weinbauregion geprägt. Frankreichs 14 Weinanbaugebiete vertreten hinsichtlich der Rebsortenmischungen unterschiedliche Philosophien und Stilrichtungen. In Bordeaux, der größten und erfolgreichsten Appellation Frankreichs und der Welt, werden die traditionellen Rebsorten zu den klassischen Bordeaux Cuvées gemischt. In den nördlicheren Weinbaugebieten Frankreichs hingegen werden die Weine meist sortenrein aus einer Rebsorte gekeltert. Ungefähr 70% der angebauten Weine sind Rotweinsorten und 30% Weißweinsorten.

Dem Begriff Terroir kommt in Frankreich eine große Bedeutung zu. Terroir beschreibt die spezifische Kombination aus Einflussfaktoren eines Weingutes. Terroir beinhaltet Erde und Boden, Hanglage und Steigung, Mikroklima mit typischen Niederschlagsbedingungen, Temperaturschwankungen, Wind, Luftfeuchtigkeit etc. So kann eine Rebsorte, von Winzern aus der gleichen Region unterschiedliche Weine hervorbringen. Die Bedeutung und Wichtigkeit des Terroir ist ein Diskussionspunkt in der gesamten Weinbranche.