Italienischer Wein - die Basics auf einen Blick

Italienischer Wein ist nicht nur in Deutschland Symbol für den mediterranen Lebensstil geworden. Eine Einschätzung des Weines fällt durch die Fülle des Angebots nicht immer leicht. Basiswissen über die Qualitätsstufen und Lagerung hilft nicht nur bei der souveränen Bestellung im Restaurant oder beim Einkauf im Fachhandel.

Die 4 Qualitätsstufen

DOCG - Das Spitzenprädikat

Denominazione di Origine Controllata e Garantita (DOCG) ist das staatliche Gütesiegel für Weine der obersten Qualitätsstufe. Dieses Spitzenprädikat wird nur bestimmten Weinen einzelner Erzeuger innerhalb der DOC Gebiete verliehen.

DOC - Das kontrollierte Qualitätssiegel

Denominazione di Origine Controllata (DOC) wird vergeben für Anbaugebiete, die den staatlich geprüften Qualitätsnormen entsprechen und den typisch lokalen Charakter des Weingebietes widerspiegeln.

IGT - Der kontrollierte Anbau

Indicazione Geografica Tipica (IGT) sind Landweine, die nicht den Kriterien der DOC-Weine genügen, aber dennoch Kontrollen unterliegen. Sie dürfen geografische Bezeichnung sowie die verwendeten Rebsorten auf dem Etikett tragen.

ohne - Der einfache Tafelwein

Vino da Tavola ist ein ital. Tafelwein, der keinen besonderen Qualitätsanforderungen unterliegt. Er darf weder Ursprungsgebiet, Rebsorten noch Jahrgänge auf dem Etikett tragen.

Die Einteilung zu den jeweiligen Qualitätsstufen bezieht Faktoren wie maximalen Ertrag, Verwendung von zugelassenen Rebsorten des jeweiligen Anbaugebietes, Lagerung und geografischen Ursprung in Betracht.

Mit der Einhaltung von Qualitätsstufen sind administrative Tätigkeiten und Einschränkungen in der Rebsortenwahl und Verarbeitung verbunden. Moderne, experimentierfreudige Winzer produzieren teilweise Spitzenweine, die aufgrund der Normen kein DOC-Siegel tragen dürfen.